Weniger Strom, mehr Wissen – DRK-Kitas starten Umweltprojekt

Kinder der DRK-Kita führen das Projekt Stromdetektive durch und lernen spielerisch den bewussten Umgang mit Energie

Nachhaltigkeit beginnt bereits im frühen Kindesalter. Mit dem Projekt „Stromdetektive“ setzen die DRK-Kindertageseinrichtungen im Jahr 2026 ein gemeinsames Zeichen für Umweltbildung und Ressourcenschonung. Ziel ist es, Kindern altersgerecht zu vermitteln, was Strom ist, woher Energie kommt und wie ein bewusster Umgang mit Ressourcen im Alltag gelingen kann. Damit leisten die Einrichtungen einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Verantwortungsbewusstsein und nachhaltigem Handeln.

Den Auftakt bildete die DRK-Kita „Brüderchen und Schwesterchen“ in Bergen-Süd. Gemeinsam mit dem Superhelden „Flash“ begaben sich die Kinder auf eine spannende Entdeckungsreise rund um das Thema Energie. Dabei wurde die Einrichtung erkundet, elektrische Geräte, Steckdosen und Lichtquellen identifiziert und deren Bedeutung im Alltag hinterfragt.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einem bewusst stromfreien Tag. Die gesamte Kita verzichtete auf elektrische Geräte und Beleuchtung. Stattdessen kamen Taschenlampen zum Einsatz, es wurde gemeinsam gelesen und gespielt. Auch alltägliche Abläufe wurden neu erlebt, etwa beim Spülen des Geschirrs in einer improvisierten Hand-Waschstraße. Diese Erfahrungen machten den Kindern anschaulich, welche Rolle Strom im täglichen Leben spielt.

Im Anschluss wurden die gewonnenen Eindrücke gemeinsam ausgewertet. Spielerische Vergleiche halfen dabei, den Energieverbrauch besser zu verstehen und Möglichkeiten zum Energiesparen im Alltag zu erkennen. Aufbauend darauf sind weitere Experimente geplant, unter anderem der Bau einer einfachen Biogasanlage, mit der die Entstehung von Energie aus organischen Materialien nachvollzogen werden kann.

Auch die DRK-Kita in Dreschvitz beteiligte sich an dem Projekt. Die „Hasenbande“ führte ebenfalls einen stromfreien Tag durch und setzte sich mit alternativen Energieformen auseinander. Ein besonderes Highlight war ein Radio, das ohne Steckdose betrieben werden konnte und Energie über Muskelkraft oder ein Solarpanel erzeugte. Ergänzend ist ein Besuch in einer Solaranlage vorgesehen.

Das Projekt ist Teil des kontinuierlichen Engagements des DRK-Kreisverbandes Rügen-Stralsund für Nachhaltigkeit und Umweltbildung. Weitere Informationen zu unseren Aktivitäten in diesem Bereich finden Sie auf unserer Nachhaltigkeitsseite.