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Kreisverband
Rügen-Stralsund e. V.

DRK-Suchdienst

DRK-SuchdienstSuchen ... Verbinden ... Vereinen

Der DRK-Suchdienst ist Anlaufstelle für Menschen, die aufgrund von bewaffneten Konflikten, Katastrophen, Flucht, Vertreibung oder Migration nicht wissen, wo sich ihre Angehörigen aufhalten. Er hilft Angehörige zu finden, sie wieder miteinander in Kontakt zu bringen und Familien zu vereinen.

Unsere Hilfe umfasst:

Nachforschungen und weltweite Suche nach Angehörigen

Wir helfen bei der Aufklärung noch offener Schicksale von Kriegsvermissten des Zweiten Weltkrieges. Wir suchen nach Angehörigen, die durch bewaffnete Konflikte, Katastrophen oder Migration voneinander getrennt wurden. Dabei arbeiten wir eng mit dem internationalen Suchdienst-Netzwerk der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung sowie mit dem IKRK zusammen.

Kontaktaufnahme mit Angehörigen und Übermittlung von Rotkreuzfamiliennachrichten

Wenn Sie keine Möglichkeit haben, Kontakt zu Ihrer Familie aufzunehmen, übermitteln wir weltweit „Rotkreuz-Nachrichten“ zwischen Familien in Konflikt- und Katastrophengebieten und ihren Angehörigen in Deutschland.

Familienzusammenführung von Spätaussiedlern

Wir beraten Spätaussiedler und deren Familienangehörigen zur Aufnahme nach dem Bundesvertriebenengesetz, Familienzusammenführung nach Ausländerrecht, zur deutschen Staatsangehörigkeit und zu Ausreisevoraussetzungen.

Familienzusammenführung von in Deutschland lebenden Flüchtlingen und in anderen humanitären Fällen

Ein wichtiger Teil der Suchdienstarbeit ist heute, Flüchtlingen aus aller Welt zu helfen, sich mit ihren Familien zu vereinen oder wenigstens in Verbindung zu setzen. Wir beraten in Deutschland lebende Flüchtlinge über die rechtlichen Voraussetzungen des Familiennachzuges nach dem Aufenthaltsgesetz, geben Unterstützung beim Visumverfahren und vermitteln Kontakte zu anderen regionalen und internationalen Hilfsorganisationen.

Zwangsarbeiterentschädigung

Ab 01.08.2016 ist die "Richtlinie über eine Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter" in Kraft getreten. Auf Antrag können ehemalige deutsche Zwangsarbeiter/innen, die als Zivilpersonen aufgrund ihrer deutschen Staats- oder Volkszugehörigkeit kriegs- oder kriegsfolgenbedingt zwischen dem 01.09.1939 und 01.04.1956 für eine ausländische Macht zur Zwangsarbeit herangezogen wurden, einen einmaligen Anerkennungsbetrag in Höhe von 2.500,00 Euro erhalten. Nähere Informationen erhalten Sie durch unsere Suchdienstberatungsstelle.

Hilfs- und Beratungsdienst

Wir unterstützen in Einzelfällen notleidende deutsche Volkszugehörige, die in Mittel-, Ost-, Südosteuropa und den Nachfolgerepubliken der UdSSR leben, mit Individualhilfen zum Lebensunterhalt und mit Gesundheitshilfen.

Kreisauskunftsbüro

Bei der Bewältigung von Katastrophen und Großschadensereignissen steht neben der medizinischen und betreuenden Erstversorgung der Betroffenen immer auch die Sorge der Menschen um das Schicksal ihrer vermissten Familienangehörigen im Blickpunkt. Hier kommt neben dem Katastrophenschutz und dem Rettungsdienst das DRK-Kreisauskunftsbüro zum Tragen. Ehrenamtliche Mitarbeiter des DRK-Kreisaus-kunftsbüros stehen der Bevölkerung als Ansprechpartner zur Verfügung und geben berechtigten Personen Auskunft über den Verbleib ihrer Angehörigen.

Wer mehr über den Suchdienst wissen möchte, kann sich unter www.drk-suchdienst.de informieren oder auch über family-links.icrc.org.

Kontakt:

Kompetente Ansprechpartner finden Sie an den Suchdienststandorten München und Hamburg oder vor Ort in unserem Kreisverband Rügen-Stralsund e. V.:

Frau Nora Latta
Suchdienstberatungsstelle,
Sitz 18439 Stralsund,
Hafenstr. 21
Telefon: 03831-390406
E-Mail: info-stralsund@drk-ruegen-stralsund.de

Frau Susanne Scheel
Fachdienstleiter Suchdienst / Leiterin DRK-Kreisauskunftsbüro
Telefon: 03838 8023 17
E-Mail: ehrenamt@drk-ruegen-stralsund.de